Hallo allerseits. Ich restauriere hin und wieder Oldtimer. Um meinen Kindern das "Schrauben" näher zu bringen, habe ich vor einiger Zeit ein kleines Auto (Breite 1m x Länge 2m) zum gemeinsamen Restaurieren erworben. Es ist ein kleiner offener Kübelwagen mit 4 Sitzplätzen. Die Vorderachse stammt von ner Isetta, wie andere Teile wohl auch. Angetrieben wird die Hinterachse von einem Wankelmotor Sachs KM48 mit Kupplung und über ein 3-Gang Getriebe. Der Motor ist mit einer Dynastartanlage ausgerüstet.
Wir haben den Wagen bereits soweit fertig, dass man die erste Probefahrt ansetzen konnte. Allerdings musste ich feststellen, dass der Wagen eine furchtbare Anfahrschwäche hat. Sprich, man muss um den Motor nicht abzuwürgen, mindestens 3000-4000/min hochdrehen bevor man einkuppelt. Doch bei der Drehzahl verbrennt mir doch die Kupplung auf Dauer.
Nun kenn ich mich mit Wankelmotoren nicht aus. Bislang habe ich nur Erfahrung mit Kolbenmotoren. Ist der Wankelmotor im Leerlauf wirklich so Drehmomentschwach, dass er bei der geringsten Belastung gleich ausgeht? Zur Info: Die Übersetzung des 1.Ganges ist so gewählt, dass der Wagen bei halber Motordrehzahl Schrittgeschwindigkeit fährt. Von daher ist die Belastung beim Anfahren wirklich nicht übermäßig groß.
Ich bin kurz davor den Motor rauszuschmeissen und was mit Kolben einzubauen. Ich könnte daher dringend Ratschläge gebrauchen, wie ich den Motor untenrum drehmomentstärker bekomme. Da ich auch keine Erfahrung mit Wankelmotoren habe, weiß ich noch nicht mal, ob der Motor wirklich gut läuft.
Wer kann helfen?
Auf meiner Internetrecherche habe ich gesehen, dass der KM48 sogar für Karts verwendet wird. Jemand hat daraus einen richtigen Rennmotor gemacht. Leider ist der Webseite keine Email-Adresse oder sonstige Kontaktaufnahme zu entnehmen.
Folglich kann der Motor im Grunde nicht sooo ungeeignet sein.
Bitte um Hilfe, denn so können die Kinder nicht mit fahren. Und ich will auch nicht zuviel Zeit verstreichen lassen, weil die Kinder sonst vor lauter Enttäuschung die Lust an dem Projekt verlieren. Oder womöglich rausgewahsen sind, bevor das Wäglechen vernünftig läuft.
Danke.